Zitate – Nachdenkliches:

Ich bin erschrocken, wie übermächtig der Ruf nach kollektiver Sicherheit im sozialen Bereich erschallte. Falls diese Sucht weiter um sich greift, schlittern wir in eine gesellschaftliche Ordnung, in der jeder die Hand in der Tasche des anderen hat. Das Prinzip heißt dann: Ich sorge für die anderen und die anderen sorgen für mich. Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, dass der Einzelne sagen kann: Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein.

Ludwig Erhard

Merke: Hass, Hetze und Menschenverachtung sind nicht grundsätzlich schlecht. Wenn diese Emotionen und Verhaltensweisen von Vertretern des Establishments befeuert, gesteuert und auf die Feinde des Systems gelenkt werden, dann sind sie im Gegenteil erwünscht, dann entfalten sie ihre positive Wirkung für das neosozialistische Kollektiv.

Werner Reichel

Wer heute in Europa eine andere Meinung publiziert als die vom Brüsseler Politbüro vorgegebene, wird schnell – gerade in meiner Heimat Deutschland – als „Schwarzmaler“ bis hin zu „böser Rechter“, „Verschwörungstheoretiker“, „Aluhutträger“ usw. tituliert, … zumeist jedoch ohne aber genannte Argumente sachlich zu entkräften.

Hanno Vollenweider

Seit den letzten Anschlägen ist erkennbar, dass die rücksichtsvollen Islam-Schützer endlich auch eine islamfreie Erklärung für die Terrortaten gefunden haben: Die Täter sind psychisch krank.

Peter Grimm

Das gegenwärtige Elend besteht nicht nur in der Krise als solcher, sondern mehr noch in der Geisteshaltung, mit der man der Krise begegnet.

Antony P. Mueller

Ich denke, „Der Islam gehört zu Deutschland.“ gilt nur für diejenigen, die zu faul sind, den Koran zu lesen.

Hamed Abdel-Samad

Wie sollen die Menschen in einer freien, demokratischen Gesellschaft reagieren, wenn die Eliten ihnen ununterbrochen von bösen Populisten erzählen, die weder böse noch Populisten sind, von Flüchtlingen, die keine Flüchtlinge sind, und von einem friedlichen Islam, der nie friedlich war?

Imad Karim

Das Buch Deutschland schafft sich ab löste bei seinem Erscheinen 2010 eine heftige gesellschaftliche Debatte aus. Es gab Versuche den Inhalt zu skandalisieren, den Autor moralisch in eine Ecke zu stellen und die inhaltlichen Argumente, die das Buch tragen, lächerlich zu machen.
Wo ich Sorgen um Deutschland äußerte, galt dies als Nationalismus. Meine Auseinandersetzung mit den Begleiterscheinungen und Folgen einer kulturfremden Masseneinwanderung war der Beleg für Fremdenfeindlichkeit. Die Erörterung der Gefahren eines fundamentalistischen Islams galt als Beweis für Islamophobie, und mein sorgfältig begründeter Hinweis auf die überwiegende Erblichkeit menschlicher Eigenschaften brachte mir den Vorwurf des Rassismus ein. Die allermeisten, die sich an dieser Debatte publizistisch beteiligten, hatten das Buch gar nicht gelesen oder seine Argumente unzulässig verkürzt.

Thilo Sarrazin

Ein Staat verdient nichts selbst, sondern verteilt nur um. Das was der Staat dem einen gibt, muss er zuvor einem anderen genommen haben. Da Herr Schulz im Falle eines Wahlsieges viel geben will, muss er zuvor mindestens so viel nehmen. Dabei hofft jeder der Wähler natürlich, dass ihm weniger genommen und mehr gegeben wird. Doch das dürfte zum x-ten Mal eine sehr große Fehlannahme sein.

Rainer Bolle

Wenn Staatsgrenzen nicht von jedem zu respektieren sind, dann könnten wir ja nach Arabien und Afrika gehen und uns so viel Öl und Bodenschätze nehmen, wie wir haben wollen. Kein Eindringling wäre dann illegal.

Jürgen Fritz

Nach oben